für 60,- Euro/Tag incl.Übernachtung:
Gemeinsam mit Thomas Heinle biete ich regelmäßig das Visioncamp im Haus Dattenfeld an.
Zum Herausfinden, was man eigentlich machen will oder zum Weiterarbeiten an der eigenen Idee. Übrigens auch ideal geeignet zum ersten Kennenlernen von mir.
Ab jetzt jede Woche von Dienstag bis Samstag im Haus Dattenfeld.
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Unser Webadmin hat mir die Aufgabe gegeben, etwas zu meiner Person zu schreiben. Nun will ich sehr gerne ein Bild von mir geben und nicht, wie so häufig einfach meine Biographie aufschreiben. So werde ich jetzt einfach meine Ziele, Träume, Wünsche und mein jetziges Leben beschreiben. Meine bisherigen Stationen wird das unweigerlich berühren, so dass sicherlich auch ein Bild meines bisherigen Lebens entsteht. Zusätzlich sind tagesaktuelle Erlebnisse, Berichte und Beschreibungen auf meiner Seite im Tagebuch zu finden, wie auch ein Spielplatz zu Projektideen und der Prozess bis zur Realisierung einiger davon (leider nicht alle, weil am Ende des Tages immer so wenig Zeit übrig ist).
Eines meiner zentralen Ziele ist, dass überall auf dieser Welt Orte entstehen, wo jeder sich einfach mit seinen Ideen und Leidenschaften beschäftigen kann und sich von dort aus auf den Weg macht, diese Dinge auch umzusetzen. Da überall auch andere Menschen sind, die sich damit beschäftigen und auch jeder Mensch über ganz individuelle Fähigkeiten verfügt, ergibt sich unweigerlich ein Netzwerk, in dem jeder das hinein gibt, was er kann und die anderen unweigerlich davon profitieren.
In dieser ausschliesslich ressourcenorientierten Wechselwirkung entstehen so unterschiedlichste Angebote von Menschen, die das tun, was ihre höchstmöglichen Energien freisetzt. Auf der anderen Seite wird dann auch ein Markt sein, der diese in höchstmöglicher Energie freigesetzten Potentiale braucht.
Diese Erkenntnis bzw. auch Konsequenz meines Tuns ist selbstverständlich gewachsen. Meine Stationen in der Arbeitsverwaltung, in der Zeitarbeit und lange im politischen Kontext hatten immer Berührungspunkte in der Arbeit mit langzeitarbeitslosen Menschen. Mal arbeitete ich direkt mit ihnen, dann wieder wollte ich unbedingt irgendwo ansetzen, dass eine lange Arbeitslosigkeit gar nicht erst eintritt, dann wollte ich das Bildungssystem revolutionieren, um mich dann im Ausland zu tummeln und zu gucken, ob andere Länder nicht vielleicht die besseren Ideen haben, wie z.B. unser gutes altes Sozialsystem in Deutschland.
"Fördern und Fordern" ist an sich eine Begrifflichkeit aus der Arbeitsmarktpolitik, die ich durchaus teile, aber eben nicht die Art, wie und mit welcher Interpretation die Angebote und Anforderungen umgesetzt werden.
Ich habe lange gebraucht, um zu begreifen, dass es einfach keinen Sinn macht, immer an den "vermeindlichen" Defiziten anzusetzen, diese ausmerzen zu wollen, um dann zum x-ten Mal die Erfahrungen zu machen (oder andere machten sie), dass es wieder nicht hilft.
Die Kraft kommt vom Menschen selbst und die gilt es zu entdecken. Was auch immer der Mensch bisher gemacht hat, ist 2.rangig. Wichtig ist meines Erachtens, zunächst an dem, was jemand wirklich will, anzusetzen und dann zu gucken, welche Lösungen es geben könnte. Wenn dann auch noch Menschen zusammenkommen, die sich in Gruppen gegenseitig mit ihren Fähigkeiten unterstützen, dann ist die "halbe Miete" schon gewonnen.



